Archiv für Mai 2008

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Youtube auf Hochschulrechnern

Mittwoch, Mai 21, 2008

Ich habe gerade eine Möglichkeit gefunden den Flashplayer auch an Rechnern zu nutzen, an denen dies nicht vorgesehen ist. Ganz pragmatisch gesagt: Ich kann nun Youtubevideos an Hochschulrechnern anschauen. Schließlich will ich doch Herr Spannagels Videobotschaften auch an der Hochschule ansehen können :-)
Normalerweise geht das nicht, da der Flashplayer auf den normalen Rechnern nicht installiert ist und auch nicht installiert werden kann.

Dazu braucht man nur einen USB-Stick. Auf diesem installiert man den Firefox in seiner portablen Variante. Ob Version 2 oder 3 ist prinzipiell egal. Für die Funktion des Flashplayers benötigt man nun 2 Dateien: flashplayer-win.xpt und NPSWF32.dll. Diese holt man sich am besten aus einer bestehenden Firefox Version mit installiertem Flash - also zu Hause. Eine weitere Möglichkeit ist, sich diese Datei herunterzuladen (Herstellerquelle) und mit einem Packprogramm (winzip, etc) zu öffnen. Diese enthält die beiden Dateien, welche nun in das Verzeichnis /plugins kopiert werden müssen. Je nach FF-Version befindet sich das Verzeichnis in einem anderen Ordner. Bei FF3 müssen die Dateien z.B. in \FirefoxPortable\App\DefaultData\plugins.
Wobei ich glaube, dass die Datei flashplayer-win.xpt gar nicht benötigt wird.

Quelle: http://www.acidlabs.org/2006/09/05/installing-flash-in-portable-firefox-with-no-installer/

Nebenbei: So ein mobiler Browser hat schon was für sich. Man kann sich so “seinen” Browser einrichten, den man auf vielen Rechnern verwenden kann. Aber Vorsicht: Nie Passwörter darin speichern!
Schön wär es, wenn es eine Möglichkeit gäbe, diesen mobilen Browser unabhängig vom Betriebssystem nutzen zu können. Z.B. auf Java-Basis.

Eine weitere Möglichkeit für den Einsatz von portablen Anwendungen ist die digitale Schultasche.

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Simulation einer mündlichen Prüfung in EW

Dienstag, Mai 20, 2008

Ich durfte heute in einem Erziehungswissenschafts-Seminar eine Prüfungssimulation beobachten. Dafür hatte der Dozent extra eine Studentin engagiert, die die Prüfung schon hinter sich hatte.
Zusammen mit einer anderen Dozentin simulierten die Drei dann eine Prüfung, wie sie “in echt” stattfinden könnte. Im Folgenden möchte kurz ein paar Dinge erwähnen, die mir bei der Beobachtung aufgefallen sind. Ich versuche dabei möglichst allgemein zu bleiben. Die Prüfung fand allerdings im Rahmen einer EW-Diplomprüfung statt. Umfasste jedoch nur 20min statt 30min, da ein Schwerpunkt ausgelassen wurde. Es können natürlich zu Lehramtsprüfungen Unterschiede existieren!

  • Die Studentin beginnt nach den üblichen Floskeln die Prüfung mit einer kurzen Einführung, wie sie in der Vorbereitung ihre Schwerpunkte gesetzt hat. Der Prüfer geht auf genannte Stichworte ein und bittet diese genauer auszuführen.
  • Der Prüfer fragt, wie Autoren aus der Literaturliste bestimmte vorher genannte Sachverhalte beschreiben, z.B.: “Was versteht xy unter Realität”.
  • Prüfer stellt auch direkte Fragen im Stile von Frage-Antwort.
  • Prüfer fragt nach Thesen aus der Forschung.
  • Prüfer lässt Quellen aus der Literatur vergleichen.
  • Weitere Möglichkeiten, die der Prüfer später genannt hat sind (je nach zur Verfügung stehender) Zeit): Zitate aus Büchern interpretieren lassen; Bilder, etc zeigen.

Im anschließenden Gespräch wurde festgestellt, dass die Prüfung zwar sehr realistisch, wohl aber relativ schwer war, da viele Transferfragen gestellt wurden. Diese sind natürlich schwieriger und seien, so die Studentin, auch “schwerer vorzubereiten”.

Im Anschluss wurden noch verschiedene Taktiken zur Vorbereitung und für die Prüfung selbst erörtet:

  • Am besten ist es, sich in Gruppen vorzubereiten. Man hat so z.B. schon verschiedene Sachverhalte und Fragen verbal beantwortet.
  • Es ist wichtig, sich allgemein als auch speziell vorzubereiten (wie manche Fragen zeigen).
  • Es kann ein Vorteil sein, den Einstieg selbst zu übernehmen (wie hier geschehen). Man kann auf diese Weise “Reizworte” unterbringen und man kommt ins Sprechen hinein. Solch einen Einstieg kann man gut vorbereiten. Wichtig ist aber keine Reden zu halten!
  • Sich nicht von der Körpersprache der Prüfer irritieren lassen. Ein Haareraufen oder heimliches Gähnen muss nicht negativ gemeint sein, sondern kann auch darauf hinweisen, dass der Prüfer zuvor schon 7 Prüflinge über genau das gleiche Thema hatte.
  • Bei unklaren oder akustisch schlecht verständlichen Fragen ruhig nochmal nachfragen.
  • Falls der Dozent eine Wissenslücke entdeckt hat, ist das nicht der Weltuntergang. Man kann dann einfach sagen, dass man dazu nichts sagen kann und sich die Zeit für Dinge aufheben, bei denen man wieder auftrumpfen kann (Kompensation). Jedenfalls nicht stottern, stammeln und Mist erzählen. Ein guter Prüfer bohrt hier auch nicht weiter. So kann unter Umständen trotzdem noch eine sehr gute Leistung erbracht werden.
    Trotzdem kommt es immer auch darauf an wie “schlimm” die Lücke ist!

Das Geschriebe basiert natürlich nur auf einer von mir beobachteten (gestellten) Situation. Ich kann deshalb für nichts eine Garantie geben, denn jede Prüfung läuft anders ab!
Ich hoffe aber ich konnte meinen Eindruck weitergeben, wie so eine Prüfung aussehen könnte.

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Literaturverzeichnis noch einfacher!

Dienstag, Mai 20, 2008

In einem meiner letzten Beiträge “Literaturverzeichnis ganz einfach” hat mich urlauber darauf aufmerksam gemacht, dass es noch weitere Literaturverwaltungsprogramme gibt. Er empfahl für GNOME unter Linux Referencer.

Davon inspiriert hab ich mich auf die Suche nach weiteren Programmen gemacht und Zotero entdeckt. Das tolle daran ist, es ist eine Erweiterung für den Firefox. Das heißt, es ist völlig unabhängig vom Betriebssystem. Zudem OpenSource und kostenlos.
Außerdem ist es ganz einfach zu bedienen: Buch im Internet finden -> Icon in der Browserzeile drücken -> Zotero speichert alle Angaben zu dem Buch -> Aufruf von Zotero durch Strg+Alt+Z -> Einträge markieren -> Rechtsklick -> Literaturverzeichnis erstellen -> In beliebiges Dokument einfügen.
Auch Internetseiten können über sogenannte Schnappschüsse archiviert werden - einschließlich Eintrag in der Literaturliste. Das bietet sich vor allem für die Zula an. Hier müssen nämlich alle zitierten Internetseiten auf Verlangen des Prüfungsamtes nachgewiesen werden können. Zotero erledigt das mit einem Mausklick.

Letztendlich weiß ich nicht welche tollen Features citavi für das wissenschaftliche Arbeiten noch bietet. Ein direkter Vergleich mit Zotero ist deshalb sicher nicht angebracht. Um jedoch “nur” ein formgerechtes Literaturverzeichnis zu erstellen tuts allemal Zotero!

Hier ein kleiner Vorgeschmack. Wobei mir auffällt, dass Zotero bei Internetquellen ein unnötigen Punkt einfügt. Warscheinlich fehlt irgendein Element, das mit einem Punkt abgeschlossen wird:

Boles, D. (2008). Programmieren spielend gelernt mit dem Java-Hamster-Modell (4. Aufl., S. 368). Vieweg+Teubner.

Humbert, L. (2006). Didaktik der Informatik: Mit praxiserprobtem Unterrichtsmaterial (2. Aufl., S. 284). Vieweg+Teubner.

Literaturverzeichnis ganz einfach « Black Magic Universe. . Abgerufen Mai 20, 2008, von http://highwaystar42.wordpress.com/2008/05/06/literaturverzeichnis-ganz-einfach/#comment-412.

Niemann, A. (2006). Das Einsteigerseminar Objektorientierte Programmierung in Java: Der methodische und ausführliche Einstieg (5. Aufl., S. 400). Vmi Buch.

Zotero - Schnelleinstieg. . Abgerufen Mai 20, 2008, von http://www.zotero.org/documentation/quick_start_guide.

Zotero – Wikipedia. . Abgerufen Mai 20, 2008, von http://de.wikipedia.org/wiki/Zotero.

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edit 14.15 Uhr:

Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden die Sortierung des Verzeichnisses zu beeinflussen. Also z.B. Typ -> Alphabetisch nach Name -> Jahr.

Jedoch hab ich eine tolle Nutzung von Zotero entdeckt! Wenn mir z.B. jemand ein Buch empfiehlt, wie florian mit “Physik der Superhelden” kann ich es in Zotero mit allen wichtigen Angaben ganz schnell speichern. Abgelegt in der Sammlug: Irgendwann kaufen.

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Podcasts im Unterricht

Montag, Mai 19, 2008

Web2.0 Technologien im Unterricht einzusetzen ist gerade der neuste Renner.
Eine Kommilitonin und ich planen dazu einen Unterricht, in dem Podcasts verwendet werden sollen. Für uns heißt das, wir müssen uns ein Szenario überlegen, in dem man Podcasts sinnvoll für das Lehren und Lernen einsetzen kann.

Bei der Recherche dazu haben wir festgestellt, dass es gar nicht einfach ist ein gutes Szenario für Podcasts zu entwickeln, da Podcasts gegenüber Videopodcasts und Blogs unserer Meinung nach nicht viel zu bieten haben. Bei unseren Überlegungen mussten wir deshalb ständig denken: “Da wäre aber ein Blog/Videopodcast geschickter”.
Blogs haben den Vorteil, dass man Gedanken viel präziser darstellen kann als durch Sprache. Zumal Nebeneffekte, wie “ähs” oder ein Stocken wegfallen. Zudem ist wohl Text das vorherrschende Informationsmittel im Internet. Sprache alleine ist meiner Einschätzung nach ein Novum.
Videopodcasts hingegen haben den Vorteil, dass die Sprache mit Bilder unterstützt wird. Aus eigener Erfahrung schätze ich ein Video angenehmer zum Zuhören ein als ein ein bloßer Sprachbeitrag ohne Bild - auch wenn man in dem Video nur eine sprechende Person sieht. Ich würde mir auch eine Predigt lieber als Videopodcast anschauen über ein Podcast. Denn: Wohin mit den Augen?
Außerdem sind Videos im Alltag der Schüler allgegenwärtig (Youtube, etc). Podcasts wahrscheinlich kaum.

Ich glaube der wesentliche Informationsfluss geschieht im Internet durch Text und Bild. Weniger durch Sprache. Oder täusche ich mich?
Trotzdem! Podcasts gibt es. Sicher zurecht. Wo liegen also die Stärken von Podcasts? Stärken, die Blogs und Videopodcasts nicht haben! Mir fällt eigentlich nur der Speicherbedarf ein und Situationen in denen die Augen abgelenkt sind wie beim Autofahren. Oder auch Dinge bei denen keine Bilder benötigt werden, wie Hörspiele, bei denen ein wesentliches Element die Phantasie ist.

Bei der Auswahl unseres Szenarios war es uns wichtig, dass Podcasts nicht zum Selbstzweck eingesetzt werden, sondern einen positiven Effekt auf das Lehren und Lernen haben, der ohne Podcast nicht oder weniger vorhanden wäre. Negativbeispiele diesbezüglich haben wir genug gefunden. Es sollen dabei natürlich die üblichen Web2.0 Features im Sinne von gemeinsamer Kommunikation und Kooperation und sozialer Vernetzheit zum Tragen kommen. Wäre dies in dem Szenario nicht gegeben bräuchte man keinen Podcast. Dann würde es vieleicht auch eine CD mit Sprachaufnahmen tun.

Wir spielen bisher mit dem Gedanken, dass die Schüler in Gruppen ein Hörspiel produzieren sollen und dieses dann als Podcast veröffentlichen. Zwar studiert keiner von uns Deutsch als Fach aber ich bin sicher das bekommen wir schon hin. Interessanterweise war dies unter keinem der Vorschläge, die wir im Netz gefunden haben, obwohl der Unterrichtsgegenstand “Hörspiel” gewiss nicht Neues ist. Der Sprung ins Netz war da nicht mehr schwer. Das Netz bietet dabei vor allem den Anreiz das Erschaffene weltweit zu veröffentlichen und darüber zu diskutieren. Hörspiele selbst benötigen keine Bilder. Dies erledigt die Phantasie. Hier sind Podcasts also Blogs und Videopodcasts überlegen. Soweit zumindest die Überlegung.

Vor allem Im Fremdsprachenunterricht lohnt sich der Einsatz von Podcasts. Insbesondere für Hörverstehensübungen. Hier können z.B. Podcasts von native-speakers eingesetzt werden. Im Gegensatz zu Schulbuch-CDs existieren Podcasts in realen Situationen.
Witzig fand ich auch ein Projekt in dem Schüler Gedichte mittels Podcasts kreativ interpretieren sollten.
Der Klassiker ist natürlich das Schulradio.

Sicher gibt es noch viele weitere Möglichkeiten wie Podcasts sinnvoll eingesetzt werden können. Über Vorschläge und Ideen würde ich mich sehr freuen!

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Literaturverzeichnis ganz einfach

Dienstag, Mai 6, 2008

Die Hochschule bietet seit kurzer Zeit eine Campuslizenz für das Literaturverwaltungsprogramm Citavi an. Für Hochschulangehörige heißt das, dass sie einen kostenlosen Lizenzschlüssel zur Nutzung dieses Programms bekommen.

Man kann sich mit diesem Programm unter anderem anhand von ISBN Nummern ein Literaturverzeichnis erstellen lassen. Für die Wissenschaftliche Hausarbeit ist dies jedem Studenten sehr zu empfehlen!

Mehr Infos hier: http://www.ph-ludwigsburg.de/6332+M5cb3702e0db.html

Für Interessierte findet dazu am 20.5. eine kostenlose Schulung statt.