Archiv für die Kategorie ‘in eigener Sache’

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Zula fertig

Dienstag, April 29, 2008

Letzten Donnerstag habe ich meine Wissenschaftliche Hausarbeit (Zula), die Bestandteil der Staatsprüfung ist, abgegeben.

Einerseits bin ich natürlich erleichtert, dass die Schreiberei ein Ende hat. Andererseits bin ich erstaunt, wie kalt mich die Abgabe gelassen hat. Ich glaube ich werde meine “Zula” unter der Kategorie “im Nachhinein halb so schlimm” in meiner Biografie abheften. Gleich neben dem Abitur.

Ich weiß nicht so richtig, ob ich beim Anblick meines Werkes stolz sein soll oder nicht. Einerseits glaube ich, sind mir manche Passagen richtig gut gelungen und glaube das Thema ganz gut umschlossen zu haben andererseits hätte ich manches dann doch nochmal überarbeiten können. Nun ja, mal sehen was die Profs sagen.

Das Thema war: “Die Computersimulation als didaktisches Werkzeug für die Verwendung im Technikunterricht der Realschule Baden-Württembergs”
Falls das Thema jemanden interessiert melde er sich einfach per Mail.

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Bloggen? Das erste Jahr im Rückblick

Donnerstag, April 17, 2008

Vor fast genau einem Jahr am 19.4. erblickte mein Weblog mit den Worten “Hallo Welt” zum ersten mal die Bits und Bytes der Blogspäre.

Wohin die Reise thematisch gehen sollte war damals zum Teil schon geplant. Denn was ich nicht wollte war einfach nur eine Ansammlung zusammenhangsloser Beiträge. Andererseits wollte ich mich auch nicht zu sehr einschränken. Was letztendlich daraus geworden ist kann man ganz gut an meiner Tagwolke sehen.

Was mich aber erwarten sollte war mir damals bei weitem nicht klar. Viele positive Effekte haben sich meiner Meinung nach hinsichtlich meines Denkens, Lernens, Schreibens und Daseins ergeben. Ich habe für mich festgestellt, dass ich die Welt genauer und aufmerksamer beobachte. Aufmerksamer, weil ich, manchmal bestimmt auch unbewusst, immer ein Auge darauf habe Dinge zu beobachten über die ich etwas schreiben kann. Denn man ist ja bestrebt über Dinge zu schreiben, über die noch nicht jeder geschrieben hat. Genauer, weil ich gemerkt habe, dass man im Internet nicht einfach irgendwelchen Unfug behaupten kann. Kann man schon aber es wäre mir schlicht gesagt peinlich, wenn irgendein anonymer Surfer in einem Satz meine Aussagen widerlegt. Damit dies nicht passiert überlege ich mir immer recht gut was ich schreib, wie ich’s schreib und ob ich’s schreib. Es ist mir nicht nur einmal passiert, dass ich angefangen habe einen Artikel zu schreiben und irgendwann bei der Recherche gemerkt habe, dass das was ich schreiben will nur Halbwissen offenbart. Ich gebe zu, dass ich mir in manchen (benoteten) Hausarbeiten mehr Ungenauigkeiten erlaube als in meinem Blog. Eine Hausarbeit liest in der Regel nur ein Mensch - wenn überhaupt. Ein Blogbeitrag lesen definitiv mehr!

Ein weiterer Interessanter Aspekt ist die Blogspäre in der man sich mit seinem Blog bewegt. Fast unweigerlich stößt man irgendwann auf andere Blogs, die einen inhaltlich mehr oder weniger interessieren könnten. Für mich als Lehramtsstudent hatte dies den Effekt, dass ich in Kontakt mit verschieden Lehrerblogs gekommen bin. Dies hat für meinen Berufseinstieg ein wie ich finde großen Wert. Lehrerblogs zeichen sich in der Regel dadurch aus, dass alltägliche schulische Themen zur Sprache kommen. Themen also, von denen ich seit einigen Jahren getrennt bin und zu denen ich keinen Bezug mehr habe - auch was die Aktualität angeht. Vor 5 Jahren gab es z.B. noch kein SchülerVZ. Ich habe diesbezüglich also trotz meines jungen Alters keine eigene Erfahrungen über ein Thema, das in der Schule hohe Brisanz hat. Die einzigen Erfahrungen, die ich vorbereitend auf mein Referendariat bezüglicher schulischer Themen sammeln kann, beruhen also auf den geschilderten Erfahrungen in Lehrerblogs. Natürlich sammelt man auch während des Studiums in verschiedenen Praktika Schulerfahrung. Doch diese zeugen meist von einer Reizüberflutung, in der viele Aspekte untergehen. Umso schöner ist es jedoch diese vergessenen Aspekte in einem Lehrerblog wiederzufinden und mit eigenen Erfahrungen zu vergleichen.

Die geschilderten und näher ausgeführten Aspekte sind bei weitem nicht die einzigen Vorteile die mir das Bloggen gebracht hat. Neben den vielen Vorteilen gibt es auch ein paar kleine Nachteile zu erwähnen. Zum einen verbringe ich jetzt noch mehr Zeit vor dem Rechner. Wobei ich mir dabei nicht sicher bin ob die Rechnerzeit gleich geblieben ist, die produktive Zeit davon aber gestiegen ist, subjektiv ich also meine, dass deswegen die Rechnerzeit gestiegen ist. Dies kann aber eigentlich kaum sein, da in meiner Bude der Rechner mein einziger Freund ist und sowieso schon meine volle Aufmerksamkeit geniest. Der andere Punkt ist, dass ich beim Schreiben fast immer kaum zu einem Ende finde und die Artikel immer ewig lang werden. Früher war eine meiner Eigenschaften immer sehr kurz und sehr prägnant zu schreiben.* Ich habe Angst diese Eigenschaft zu verlieren. Andererseits habe ich das Gefühl, dass ich mich beim erzwungenen Schreiben von längeren Texten leichter tue. Ich meine also bei einer 10-seitigen Hausarbeit nicht mehr nach schon 6 Seiten alles wichtige geschrieben zu haben. Vielleicht hat sich auch mein vernetztes bzw. systematisches Denken durch das Bloggen verbessert mit dem Effekt, dass mir zu einem Stichwort mehr einfällt (im Stile einer Mindmap).
Bla, Bla, Bla …

Für die Zukunft will ich mir vornehmen wieder über mehr schulische Themen zu bloggen. Auch will ich vermehrt kurze, knackige Artikel schreiben und mir mehr Mühe mit den Überschriften geben. Ich selbst find sie meistens zu langweilig.

* Ein Geschichtslehrer sagte einmal in diesem Sinne zu mir: “Samuel, ihr Schreibstil passt zu ihrem Namen. Der Dinkel ist vom Ertrag her eine ungünstige Feldfrucht. Der Inhalt ist jedoch äußerst schmackhaft.” In Bezug auf den Ertrag (im Sinne von Quantität) hatte er ganz sicher recht. Ob er bezüglich des Inhaltes recht hatte weiß ich nicht. Die Klausur, die er mir mit diesen Worten zurück gab war jedenfalls nicht mit “sehr gut” bewertet worden. Ein Anzeichen dafür, dass er mehr Ertrag erwartet hätte?

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Genau was du brauchst

Donnerstag, März 27, 2008

… lautet der Titel der aktuellen EP meiner Musikkapelle. Falls jetzt jemand tatsächlich auf unseren allzu offensichtlichen Trick hereinfällt, kann er sein Bedürfnis ab sofort hier befriedigen. Und das tolle ist man kann, wie angekündigt, selber entscheiden wieviel man zahlen möchte. Und: Man bekommt nicht nur eine EP sondern gleich zwei! Die lieben Sugarbird, mit denen wir im März auf Tour waren, sind nämlich mit von der Partie.

Wer sich’s vorher anhören will kann das hier tun:
http://www.lastfm.de/music/Herr+Stilz+seine+Freunde
http://www.lastfm.de/music/Sugarbird

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Bitte keine Werbung einwerfen

Dienstag, Februar 26, 2008

Bringt nichts!

Heute war wieder ein ganzes Paket an Werbematerialien in meinem Briefkasten. Allemeines Thema der Werbeflyer war diesesmal Umzug. 2x Umzugsfirma, 1x Teppichreinigung, 1x Bettenhaus für nach dem Umzug und 1x Autoankauf). Und das machte mich dann irgendwie stutzig. Warum bekomme ich ICH ausgerechnet JETZT verschiedene Werbezettel ausgerechnet Werbeflyer zum UMZUG?

Zufall? Wäre zumindest eine Möglichkeit. Eigentlich zieht doch jeder mal um.

Oder kein Zufall? Wusste die Werbezettel-Reinwerf-Firma vielleicht, dass ich Lehramtstudent bin, der gerade seine Regelstudienzeit mit 7 Semestern beendet hat, nachdem ich im WS 2004/05 begonnen habe? Deshalb vielleicht bald umziehen werde und somit auch meine Bude mit Teppichboden (den ich tatsächlich habe) ordentlich hinterlassen muss. Und wenn man ja schonmal umzieht kann man auch mal gern ein neues Bett kaufen - denn wenn schon denn schon. Und schließlich sind Studenten auch bekannt dafür Schrottkarren ihr eigen zu nennen. Ein Schrottkarren-Ankauf-Zettel gehört deshalb unbedingt in das Werbepaket, das man einem Studenten gegen Ende seines Studiums zukommen lassen kann.

Nun, ich gebe zu, dass man all diese Informationen noch vor etwa einem Jahr auf einer bekannten Community für Studenten einsehen konnte. Abgesehen davon, dass der Überbringer dieser Zettel an meinem Briefkasten hätte scheitern sollen bin ich eigentlich an diesem ganzen schlicht und ergreifend selbst Schuld! Man weiß es doch eigentlich besser …

Das erinnert mich daran, dass ich schon lange mal eine Cleaning-Google-Action machen wollte. Die Akte StudiVZ habe ich immerhin schon geschlossen. Vielleicht leg ich mir auch einfach mal einen Künstlernamen zu.

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Musik ist sozial

Dienstag, Februar 19, 2008

Ich füttere seit etwa 2 Jahren die Datenbank von last.fm, indem mein bevorzugtes Musikwiedergabeprogramm die aktuell gespielten Lieder an Last.fm sendet. Anfangs betrieb ich das eigentlich nur, um interessante Statistiken über mein Musikkonsum zu erhalten. In den letzen Wochen häufen sich aber die Freundschaftsanträge, die ich von Gleichgesinnten bekomme. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass diese Plattform zur Zeit enormen Zuwachs gewinnt.
Find ich gut, denn Last.fm ist ein toller Dienst. Und Musik war schließlich schon immer etwas soziales. Etwas mit dem sich fast jeder Mensch identifizieren kann. Ich glaube gehört zu haben, dass nur 2% der Menschen amusikalisch sind. Können Musik also nichts abgewinnen. Die Folge, dass diese, ich nenne sie mal sperrig “Sozialität der Musik”, auf das Internet übergreift ist durch die Sozialwerdung des Internets nur logisch.
Last.fm bietet dafür im Gegensatz zu anderen Portalen wie myspace tolle Möglichkeiten zum Austausch von und mit Musik. Myspace taugt für die Musik meiner Meinung nach nur als Visitenkarte von Musikern. Aber dem Musikhörer kann es nicht viel bieten. Und das was Myspace kann, kann last.fm besser.

Toll daran ist vor allem, dass Daten von Musik miteinander kombiniert werden. Z.B. wird bei anderen Usern immer die musikalische Übereinstimmung und gemeinsame Künstler angezeigt. Es ist schön Leute mal von dieser Seite kennenzulernen. Schließlich ist Musik die Art der Kommunikation, die alle Menschen verbindet.
Schön ist natürlich auch die Möglichkeit auf diese Weise neue Musik zu entdecken. Wen es interessiert der kann hier mein Profil anschauen bzw. anhören http://www.lastfm.de/user/highwaystar42/

Zuguterletzt merk ich mir für die Zukunft, sodenn ich mal das Thema Daten unterrichten darf, dass Last.fm dazu eine sehr motivierende Einstiegsmöglichkeit in ein vielleicht trockenes Thema sein könnte.