Archiv für die Kategorie ‘Tools’

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QWERTZ - Zehnfingersystem

Mittwoch, Juli 23, 2008

Kann das eigentlich jemand?

Dieser Eintrag ist, nach kurzer Eigenbeobachtung, in einem Dreifingersystem geschrieben. Mit dem bin ich zwar relativ schnell aber eigentlich nicht sehr effizient. Ich mache viele Fehler, muss mich manchmal verrenken und zudem ständig auf die Tasten schauen. Trotzdem hab ich so ohne größere Probleme ein 80-Seiten-Werk geschrieben.

Deshalb würde mich interessieren: Wer kann das Zehnfingersystem richtig? Wer hat es (in der Schule) gelernt? Wer findet es gut/ schlecht? Kann jemand ein anderes System (Neo, …)?

Ich habe mir gedacht, dass ich, bevor ich altersmäßig meine motorischen Fähigkeiten verliere, dieses System noch lernen möchte. Weil schneller, cooler, etc.
Hab dazu auch ein schönes Programm gefunden: Tipp10.
Tipp: Kann man sich auf den USB-Stick packen und in kurzen Langeweilephasen (z.B. Pausen) an fremden Rechnern üben.

Leuten, die das lernen möchten kann ich das sehr empfehlen. Ich bin selbst erstaunt, wie schnell ich die ersten Lektionen gemeistert habe. Auch schön zu  beobachten war, wie ich in den Pause gelernt habe. Hatte ich vor einer längeren Pause noch kaum Punkte, schaffte ich nach dieser Pause auf den ersten Versuch eine (für mich) sehr hohe Punktzahl.

Andererseits frage ich mich, ob ich nicht gleich ein anderes System lernen sollte. Z.B. NEO. Das soll wohl einige Vorteile bieten. Nur hab ich dann das Problem, dass ich für andere Rechner erst wieder qwertz brauche. Aber vielleicht gibt’s ja ein Programm für den USB-Stick, das mein Tippen auf anderen Rechnern einfach übersetzt.

Und noch was würde mich interessieren: In der Schule machen? Ja - Nein?
Link: http://wiki.zum.de/10-Finger-System

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Youtube auf Hochschulrechnern

Mittwoch, Mai 21, 2008

Ich habe gerade eine Möglichkeit gefunden den Flashplayer auch an Rechnern zu nutzen, an denen dies nicht vorgesehen ist. Ganz pragmatisch gesagt: Ich kann nun Youtubevideos an Hochschulrechnern anschauen. Schließlich will ich doch Herr Spannagels Videobotschaften auch an der Hochschule ansehen können :-)
Normalerweise geht das nicht, da der Flashplayer auf den normalen Rechnern nicht installiert ist und auch nicht installiert werden kann.

Dazu braucht man nur einen USB-Stick. Auf diesem installiert man den Firefox in seiner portablen Variante. Ob Version 2 oder 3 ist prinzipiell egal. Für die Funktion des Flashplayers benötigt man nun 2 Dateien: flashplayer-win.xpt und NPSWF32.dll. Diese holt man sich am besten aus einer bestehenden Firefox Version mit installiertem Flash - also zu Hause. Eine weitere Möglichkeit ist, sich diese Datei herunterzuladen (Herstellerquelle) und mit einem Packprogramm (winzip, etc) zu öffnen. Diese enthält die beiden Dateien, welche nun in das Verzeichnis /plugins kopiert werden müssen. Je nach FF-Version befindet sich das Verzeichnis in einem anderen Ordner. Bei FF3 müssen die Dateien z.B. in \FirefoxPortable\App\DefaultData\plugins.
Wobei ich glaube, dass die Datei flashplayer-win.xpt gar nicht benötigt wird.

Quelle: http://www.acidlabs.org/2006/09/05/installing-flash-in-portable-firefox-with-no-installer/

Nebenbei: So ein mobiler Browser hat schon was für sich. Man kann sich so “seinen” Browser einrichten, den man auf vielen Rechnern verwenden kann. Aber Vorsicht: Nie Passwörter darin speichern!
Schön wär es, wenn es eine Möglichkeit gäbe, diesen mobilen Browser unabhängig vom Betriebssystem nutzen zu können. Z.B. auf Java-Basis.

Eine weitere Möglichkeit für den Einsatz von portablen Anwendungen ist die digitale Schultasche.

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Literaturverzeichnis noch einfacher!

Dienstag, Mai 20, 2008

In einem meiner letzten Beiträge “Literaturverzeichnis ganz einfach” hat mich urlauber darauf aufmerksam gemacht, dass es noch weitere Literaturverwaltungsprogramme gibt. Er empfahl für GNOME unter Linux Referencer.

Davon inspiriert hab ich mich auf die Suche nach weiteren Programmen gemacht und Zotero entdeckt. Das tolle daran ist, es ist eine Erweiterung für den Firefox. Das heißt, es ist völlig unabhängig vom Betriebssystem. Zudem OpenSource und kostenlos.
Außerdem ist es ganz einfach zu bedienen: Buch im Internet finden -> Icon in der Browserzeile drücken -> Zotero speichert alle Angaben zu dem Buch -> Aufruf von Zotero durch Strg+Alt+Z -> Einträge markieren -> Rechtsklick -> Literaturverzeichnis erstellen -> In beliebiges Dokument einfügen.
Auch Internetseiten können über sogenannte Schnappschüsse archiviert werden - einschließlich Eintrag in der Literaturliste. Das bietet sich vor allem für die Zula an. Hier müssen nämlich alle zitierten Internetseiten auf Verlangen des Prüfungsamtes nachgewiesen werden können. Zotero erledigt das mit einem Mausklick.

Letztendlich weiß ich nicht welche tollen Features citavi für das wissenschaftliche Arbeiten noch bietet. Ein direkter Vergleich mit Zotero ist deshalb sicher nicht angebracht. Um jedoch “nur” ein formgerechtes Literaturverzeichnis zu erstellen tuts allemal Zotero!

Hier ein kleiner Vorgeschmack. Wobei mir auffällt, dass Zotero bei Internetquellen ein unnötigen Punkt einfügt. Warscheinlich fehlt irgendein Element, das mit einem Punkt abgeschlossen wird:

Boles, D. (2008). Programmieren spielend gelernt mit dem Java-Hamster-Modell (4. Aufl., S. 368). Vieweg+Teubner.

Humbert, L. (2006). Didaktik der Informatik: Mit praxiserprobtem Unterrichtsmaterial (2. Aufl., S. 284). Vieweg+Teubner.

Literaturverzeichnis ganz einfach « Black Magic Universe. . Abgerufen Mai 20, 2008, von http://highwaystar42.wordpress.com/2008/05/06/literaturverzeichnis-ganz-einfach/#comment-412.

Niemann, A. (2006). Das Einsteigerseminar Objektorientierte Programmierung in Java: Der methodische und ausführliche Einstieg (5. Aufl., S. 400). Vmi Buch.

Zotero - Schnelleinstieg. . Abgerufen Mai 20, 2008, von http://www.zotero.org/documentation/quick_start_guide.

Zotero – Wikipedia. . Abgerufen Mai 20, 2008, von http://de.wikipedia.org/wiki/Zotero.

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edit 14.15 Uhr:

Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden die Sortierung des Verzeichnisses zu beeinflussen. Also z.B. Typ -> Alphabetisch nach Name -> Jahr.

Jedoch hab ich eine tolle Nutzung von Zotero entdeckt! Wenn mir z.B. jemand ein Buch empfiehlt, wie florian mit “Physik der Superhelden” kann ich es in Zotero mit allen wichtigen Angaben ganz schnell speichern. Abgelegt in der Sammlug: Irgendwann kaufen.

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Literaturverzeichnis ganz einfach

Dienstag, Mai 6, 2008

Die Hochschule bietet seit kurzer Zeit eine Campuslizenz für das Literaturverwaltungsprogramm Citavi an. Für Hochschulangehörige heißt das, dass sie einen kostenlosen Lizenzschlüssel zur Nutzung dieses Programms bekommen.

Man kann sich mit diesem Programm unter anderem anhand von ISBN Nummern ein Literaturverzeichnis erstellen lassen. Für die Wissenschaftliche Hausarbeit ist dies jedem Studenten sehr zu empfehlen!

Mehr Infos hier: http://www.ph-ludwigsburg.de/6332+M5cb3702e0db.html

Für Interessierte findet dazu am 20.5. eine kostenlose Schulung statt.

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Lokale Betriebssysteme sind doch out

Dienstag, April 29, 2008

Google geht mir auf den Wecker! Irgendwie ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass Google theoretisch über meine komplette Persönlichkeit bescheid weiß. Ein Indikator zu dieser Erkenntnis war, dass Google in seinem Mailangebot am oberen Bildschirmrand immer öfter Werbung brachte, die sich direkt auf den Inhalt der Mail bezog. Mitunter auf sehr persönliches. Dinge, die Google eben wirlich nichts angehen. Dinge, die vielleicht auch nicht jeden Bekannten etwas angehen. Fairerweise muss man sagen, Google macht nur das, was ich ihnen erlaubt habe. Lange Rede kurzer Sinn: Ich will weg von dieser Datenkrake.

Dummerweise sind die Dienste von Google einfach genial. Es muss also ein Ersatz her, der zumindest möglichst nah ran kommt.

Insgeheim träume ich ja von einem virtuellen Schreibtisch im Internet. Ein Arbeitsplatz also, an dem ich alles von jedem Computer aus ohne große Vorraussetzungen erledigen kann. Natürlich web2nullig mit Kooperation und so. Es gibt zwar viele Dienste, die tolle Tools anbieten, allerdings will ich alles zusammen und einheitlich haben (googleapps, zoho, …?). Da besteht aber sofort das Problem, dass ein Dienst alleine gesammelt meine Daten hat. Will ich aber nicht. Besonders nicht zu Benutzungsbedingen wie bei Google. Näheres dazu bei Wolfgang Neuhaus.

Ich habe mir deshalb mit einem Kumpel überlegt, dass wir uns einen Root-Server anschaffen auf dem wir unser eigener Dienstleister sein können. Mit Mailserver, Webserver, usw.

Bei vielen Groupwareprodukten (egroupware, citadel, horde) fehlt mir dabei leider die Funktionalität, die ich von Google gewöhnt bin. Hauptsächlich vermisse ich z.B. eine Autovervollständigung von Emailadressen. Wer führt denn heutzutage noch ein Emailadressbuch? Ich jedenfalls nicht.

Bei der Suche nach anderen geeigneten Programmen bin ich auf eyeOS gestoßen. Eine Art Betriebssystem für den Browser. Basiert dabei wie Googleapps auf AJAX. Das macht das ganze schön interaktiv und ermöglicht Dinge wie die Autovervollständigung. Man installiert die Software also auf dem Webserver und hat, so wie ich mir das vorstelle, an jedem Rechner (auch Palm, etc.) sein eigenes Betriebssystem mit den wichtigsten Programmen, die man zum vernetzten Arbeiten benötigt. Lokale Ordner können dabei mit Ordnern auf dem Server synchronisiert werden. Ein erster Blick verspricht viel Gutes - Tolle Funktionen, Durchdacht und Hübsch. Witzig, jedoch irgendwie sinnlos finde ich den Browser im Browser. Schön wär’s, wenn man dieses “Betriebssystem” direkt beim Anmelden am System als Oberfläche auswählen könnte. Also anstatt GNOME, KDE, o.ä.
Ich werde die Software wohl in den nächsten Wochen auf nem lokalen Webserver testen und dann vielleicht mal mehr dazu schreiben.

Falls jemand tolle Software kennt, die meine beschriebenen Anforderungen erfüllt würde ich mich über einen Hinweis freuen. Natürlich nur freie Software.